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IP-Adressen-Konverter Online

IP-Adressen zwischen Dezimal, Binär, Hexadezimal und Ganzzahl konvertieren, direkt in deinem Browser.

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IP-Adresskonverter: Dezimal, Binär, Hex und IPv6

IPv4 und IPv6

Vollständige Konvertierung für IPv4-Adressen und Anzeigeunterstützung für IPv6.

100 % privat

Die Konvertierung findet in deinem Browser statt. Es werden keine Daten an einen Server gesendet.

CIDR-Analyse

Netzwerkbereich, Broadcast, Subnetzmaske und Anzahl nutzbarer Hosts werden berechnet.

Sofort

Echtzeit-Konvertierung. Ohne Registrierung, ohne Wartezeit.

Drei Schritte, kein Aufwand

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IP-Adresse eingeben

Tippe eine IP in einem beliebigen Format ein: Dezimal (192.168.1.1), Binär, Hexadezimal oder 32-Bit-Ganzzahl.

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Sofortige Konvertierung

Erhalte die äquivalente Darstellung in allen Formaten. Zeigt außerdem an, ob die Adresse privat, Loopback oder Multicast ist.

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Subnetz analysieren

Gib eine CIDR-Notation ein (z. B. 192.168.1.0/24), um Subnetzmaske, IP-Bereich und Broadcast-Adresse zu sehen.

Noch Fragen?

Eine IP-Adresse (Internet Protocol) ist ein 32-Bit-numerischer Bezeichner (IPv4), der jedem Gerät in einem Netzwerk zugewiesen wird. Sie wird üblicherweise als vier durch Punkte getrennte Dezimaloktette dargestellt (192.168.1.1), wobei jedes Oktett von 0 bis 255 reicht. Es ist das Adressierungssystem, das es Datenpaketen ermöglicht, ihr Ziel über das Internet zu finden. IPv4 wurde 1981 in RFC 791 von DARPA definiert.

Die 4 Oktette von IPv4 sind eine praktische Darstellung einer 32-Bit-Zahl. 32 Bits erlauben 2^32 = 4.294.967.296 eindeutige Adressen. Jedes Oktett (8 Bits) kann einen Wert von 0 bis 255 haben. Die dezimale Punkt-Notation ist leichter lesbar als die Ganzzahl (192.168.1.1 = 3.232.235.777 in Dezimal) oder die Binärdarstellung (11000000.10101000.00000001.00000001).

IPv4 verwendet 32-Bit-Adressen (4 Bytes) und ermöglicht etwa 4,3 Milliarden eindeutige Adressen. IPv6 nutzt 128-Bit-Adressen (16 Bytes) und ermöglicht 3,4 × 10^38 Adressen. IPv6 wurde in den 1990er Jahren als Antwort auf das vorhergesagte Erschöpfen von IPv4 entwickelt. Eine IPv6-Adresse wird als acht Gruppen von 4 Hex-Ziffern geschrieben: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334, abkürzbar durch Entfernung von Nullen: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7334.

RFC 1918 (1996) definierte drei private IP-Bereiche, die nicht im Internet geroutet werden: 10.0.0.0/8 (10.0.0.0 bis 10.255.255.255, Klasse A, 16 Millionen IPs), 172.16.0.0/12 (172.16.0.0 bis 172.31.255.255, Klasse B, ca. 1 Million IPs), 192.168.0.0/16 (192.168.0.0 bis 192.168.255.255, Klasse C, 65.536 IPs). Zusätzlich ist 127.0.0.0/8 Loopback (localhost), 169.254.0.0/16 Link-Local (APIPA) und 224.0.0.0/4 Multicast.

Eine Subnetzmaske definiert, welcher Teil einer IP das Netzwerk und welcher den Host identifiziert. CIDR (Classless Inter-Domain Routing, RFC 1519, 1993) verwendet die /n-Notation, wobei n die Anzahl der Netzwerkbits ist: 192.168.1.0/24 bedeutet, dass die ersten 24 Bits das Netzwerk (192.168.1) und die letzten 8 Bits Hosts (0-255) sind, was 254 nutzbare Hosts ergibt. /24 entspricht der Maske 255.255.255.0. CIDR ersetzte das verschwenderische A/B/C-Klassensystem für eine effizientere Nutzung des IP-Adressraums.

Geschichte der IP-Adressen (ARPANET 1969), IPv4-Erschöpfung, NAT und private Netzwerke

Das IP-Protokoll (Internet Protocol) hat seine Wurzeln in ARPANET, dem Vorgängernetzwerk des Internets, das von DARPA finanziert wurde. Die ersten Experimente zur Kommunikation zwischen entfernten Knoten datieren auf 1969. Die IP-Adresse, wie wir sie kennen, wurde im September 1981 in RFC 791 von Vint Cerf und Bob Kahn formalisiert, die als die Väter des Internets gelten. Das ursprüngliche IPv4-Design mit 32 Bits war eine pragmatische Entscheidung: 1981 schien es unmöglich, dass die Welt jemals mehr als 4 Milliarden verbundene Geräte benötigen würde.

Die Erschöpfung von IPv4 wurde seit Ende der 1980er Jahre vorhergesagt. Die IANA (Internet Assigned Numbers Authority) vergab den letzten verfügbaren Block von IPv4-Adressen im Februar 2011. Zur Verlängerung der Lebensdauer von IPv4 wurden zwei Schlüsseltechnologien entwickelt: CIDR (1993), das das verschwenderische A/B/C-Klassensystem ersetzte, und NAT (Network Address Translation, RFC 1631, 1994), das es Tausenden von Geräten ermöglicht, eine einzige öffentliche IP über private IPs zu teilen. Heute haben die meisten Geräte der Welt private RFC-1918-IPs und greifen über NAT auf das Internet zu.

IPv6 wurde in den 1990er Jahren entwickelt, um die IPv4-Erschöpfung zu lösen. Der aktuelle Standard (RFC 8200) wurde 2017 veröffentlicht. Trotz jahrzehntelanger Verfügbarkeit war die IPv6-Akzeptanz langsam: Laut Google verwendet 2024 bereits etwa 45 % des globalen Datenverkehrs IPv6. Das Übersetzungssystem NAT64 ermöglicht es reinen IPv6-Geräten, auf IPv4-Dienste zuzugreifen. In der Praxis wird die Koexistenz von IPv4 und IPv6 noch Jahrzehnte andauern.